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Fröhlicher Kreppelkaffee der Zornheimer Wanderfreunde



Am 11. Februar 2020 trafen sich 77 gut gelaunte Wanderfreunde in der festlich geschmückten Sportklause zum diesjährigen Kreppelkaffee.

Nach der Begrüßung durch unsere Oberhäupter und dem Genuss der Kreppel ging es dann gleich los. Unsere Blue Boys Jochen Limburg und Rolf Sommer machten den Auftakt mit einem launigen Song über alte Säcke. Wir hatten viel Spass.

Sitzungspräsident Karl Meyer ließ unsere erste Rednerin herein. Inge Kissel berichtete, daß sie bei einem Preisrätsel Urlaub für vier Personen in den Bergen gewonnen hatte. So fuhren sie zusammen mit Sohn und Nichte nach Ruhpolding und hatten einige Erlebnisse: Ihr Mann Gerd wurde vom Jäger in den Allerwertesten getroffen, sie landete auf einem Baum und die Nichte flog ganz weit ins Wasser, der Angler hatte in dieser Gegend noch keinen fliegenden Fisch gesehen! Riesenapplaus!

Als nächsten Redner erlebten wir Franz Dimler. Er hatte Riesenprobleme auf dem Friedhof. Eine Dame spottete laut über sein Gießkännchen und über dessen vermeintlich falscher Handhabung. Ihm blieb nichts anderes übrig, als sich der „MeToo“ Bewegung bei Facebook anzuschließen. Unser ungeteiltes Mitleid war ihm sicher, Applaus!

Unser Wanderfreund Jochen Limburg war auf der Suche nach einer neuen Frau. Er stellte keine hohen Ansprüche nur schön soll sie sein: Sie könne Rollator fahren oder falsche Zähne haben oder ein Holzbein besitzen oder 100 Kilo schwer sein oder rote Haare haben oder einen Riesenbauch oder krumm sein oder einen Hängebusen oder einen dicken Poppes haben … nur schön soll sie sein! Alle diese schönen Frauen konnten wir live bewundern, super. Die Gruppe wurde zusammengestellt von Margret Leiking und bekam stehende Ovationen.

Waltraud Schlatann berichtete von ihrem depperten Mann, der jede Woche für 100 Euro Lotto spielt. Eines Samstags hatte er sechs Richtige und war nicht mehr zu halten. Er versprach seiner Frau das Blaue vom Himmel, aber zuerst sollten es seine Stammtischbrüder erfahren. Eine Runde ergab die nächste, den ganzen Abend gab er sie aus. Erst später erfuhr er, daß es diesmal nur 700 und ein paar gequetschte Euro gab, so ein Ärger! Super Vortrag.

Zum Schluß wurden wir von Karl Meyer in die Welt der Flyer gelotst. Er ist ganz versessen auf Flyer und um an die neusten heranzukommen trägt er sie selbst aus. Bei der Tour durchs Ort erfährt er, daß Schulzens Hund Cherie von Ferrero gesponsert wird, daß die Erika die 50 Gramm gratis von Nutella abgenascht hat und die Gläser danach wieder zum Netto zurückgebracht hat. Wie immer war sein Vortrag das Highlight des Abends und wurde mit Riesenapplaus bedacht.

Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden an diesem heiteren Nachmittag: Franz Dimler für die schönen Orden, Karl Meyer für die Leitung und dem ganzen Team der Sportklause für die aufmerksame Bewirtung.

hf

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